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TheaterAbo

Mit dem Stadtmarketing für Wetter e.V. zur Saison 2022/2023 zum Theater Dortmund

Für alle Theaterfreund*innen ist es endlich soweit. Zur kommenden Theatersaison 2022/2023 bieten wir in Kooperation mit Dortmunder Bühnen wieder Fahrten zu insgesamt sechs ausgewählten Vorstellungen zum Opern- und Konzerthaus Dortmund an. Die komfortable Tour im Reisebus zur Spielstätte und zurück ist im Paketpreis enthalten. So beginnt der Theaterbesuch bereits ganz entspannt mit der Anfahrt.

Die Teilnehmer*innen werden an verschiedenen Haltepunkten in Wetter und Herdecke abgeholt und vom Stadtmarketing für Wetter e.V. begleitet. Die Theatergäste können an folgenden Haltepunkten zusteigen: Volksbank Wengern, Klinik Volmarstein, Grundschöttel-Mitte (Lessingstraße), Rathaus Alt-Wetter und Herdecke Mühlencenter.

Ob Oper, Operette, Musical, Konzert oder Ballett – Tina Huth und John Fiolka haben erneut ein vielseitiges, hör- und sehenswertes Programm zusammengestellt. Die Abonnenten dürfen sich auf großartige und beindruckende Theaterabende freuen.

Das Abo kostet 329 € und ist in unserem Tourist- & Info-Büro im Rathaus II (Kaiserstraße 70, EG) oder unter Tel. 02335 802092 sowie per E-Mail an kontakt@stadtmarketing-wetter.de buchbar. Anmeldungen sind bis zum 26. August 2022 möglich.

Programm-Beschreibung zu unserem Theater-ABO 2022/23

CABARET – Sonntag 16.10.2022, 18 Uhr, Opernhaus Dortmund

Buch von Joe Masteroff, nach dem Stück »Ich bin eine Kamera« von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood • Gesangstexte von Fred Ebb, Musik von John Kander • Deutsch von Robert Gilbert

Musikalische Leitung: Damian Omansen Regie: Gil Mehmert

„Das Leben ist ein Cabaret“, singt Sally Bowles – und 56 Jahre nach seiner Uraufführung 1966 scheint das Musical aktueller denn je. Die amerikanische Sicht auf die Zeit kurz vor dem Ausbruch des Dritten Reichs ist unbequem. Cliff bringt es auf den Punkt: „Wenn du nicht dagegen bist, bist du dafür.“ In der erotisch-dekadenten Atmosphäre des berühmten Clubs kontrolliert der Conférencier süffisant die ganze Handlung, in der der Diskurs von Toleranz und Intoleranz als Ursache für Verfolgung und Krieg herausgestellt wird. Die ausgelassene Musik im Stil der 20er Jahre verstärkt den damals herrschenden Gegensatz von greller Buntheit und selbstzerstörerischer Grundstimmung.

Nachdem Gil Mehmert zuletzt mit Berlin Skandalös ein rasantes Prelude zu seiner Cabaret-Interpretation entworfen hat, zeigt er nun diese Inszenierung auf Grundlage seiner Bad Hersfelder und Wiener Interpretation, die dort mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2021 ausgezeichnet wurde.

DIE ZAUBERFLÖTE – Sonntag, 27.11.2022, 16:00 Uhr Opernhaus Dortmund

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Emanuel Schikaneder

Musikalische Leitung: Motonori Kobayashi Regie: Nikolaus Habjan

Es sind keine geringeren Mächte als die „Welt der Nacht“ und die „Welt der Sonne“, die im erbitterten Kampf um die Wahrheit liegen. Der Fürst Sarastro hat Pamina entführt, die Tochter der Königin der Nacht, und nun soll Prinz Tamino sie befreien. Weil dieser sich direkt in ihr Bild verliebt, erklärt er sich auch gern dazu bereit. Man stellt ihm den gewitzten Vogelfänger Papageno zur Seite, der selbst ein bisschen einsam ist.

Auch wenn Mozarts große Oper in der Tradition der Wiener Kasperl- und Zauberopern steht, so steckt darin doch nicht weniger als ein Menschheitsstück im Gewand eines Märchen-Mysteriums. Hier besteht kein Widerspruch zwischen einem heiteren Spektakel der Bühnenmaschinerie und der Ausdeutung ernsthaften humanistischen Gedankenguts. Nach Die Entführung aus dem Serail und Tosca widmet sich Hausregisseur Nikolaus Habjan nun der Oper aller Opern und wird sich als Puppenmagier diesem Werk auf poetische Weise nähern.

GRÄFIN MARIZA – Sonntag, 18.12.2022, 19:30 Uhr Opernhaus Dortmund

Operette von Emmerich Kálmán

Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald

Musikalische Leitung: Gabriel Feltz Regie: Thomas Enzinger

Graf Tassilo ist zutiefst melancholisch, und er hat auch allen Grund dazu: Hoch verschuldet musste er seine Offizierslaufbahn aufgeben und arbeitet jetzt inkognito als bürgerlicher Verwalter. Seine Arbeitgeberin ist die lebenslustige Gräfin Mariza, die aktuell in einer ganz eigenen Zwickmühle steckt: Weil es alle Männer immer nur auf ihr Geld absehen, hat sie sich unter dem Vorwand einer erfundenen Verlobung auf ihr Landgut zurückgezogen. Doch der ausgedachte Verlobte taucht plötzlich in persona auf, um auf seine in der Zeitung angekündigte Eheschließung zu bestehen. Dumm nur, dass die beiden gar nicht so recht zusammenpassen. Und dann ist da ja auch noch der stolze Tassilo, der einsam seine Geige spielt…

Nach der Csárdásfürstin ist Gräfin Mariza die zweite große Operette des ungarischen Komponisten Emmerich Kálmán. Und auch in diesem 1924 uraufgeführten Werk hat er der musikalischen Klangwelt seines Heimatlandes Tribut gezollt. Hinzu kommen für die damalige Zeit moderne Tänze wie Foxtrott, Csárdás-Rhythmen oder Slowfox, die bis heute ins Ohr und in die Beine gehen. Regisseur Thomas Enzinger ist als Intendant des Lehár Festival Bad Ischl eine Koryphäe im Bereich der Operette und hat an der Oper Dortmund bereits für zahlreiche Erfolge gesorgt, zuletzt mit Die lustige Witwe.

Foto: Björn Hickmann

ROARING OPER(ETT)A – Sonntag, 29.01.2023, 16:00 Uhr Opernhaus Dortmund

20er Jahre-Opern- & Operettengala mit Werken von Franz Léhar, Emmerich Kálmán, Giacomo Puccini u. a. Götz Alsmann begleitet Sie durch den Abend.

Musikalische Leitung: Motonori Kobayashi Moderation: Götz Alsmann

Die Melodien dieser Werke haben den Menschen in den 1920er Jahren Freude, Trost und Zuversicht gebracht und ihre Kraft bis heute – den 2020er

Jahren – nicht eingebüßt: von „Lippen schweigen“ (aus Lehárs Die lustige Witwe) über „Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland“ (aus Kálmáns Die Csárdásfürstin) bis hin zu „O mio babbino caro“ (aus Puccinis Gianni Schicchi).

Puccinis dem Stil des Belcanto verpflichtete, bisweilen um farbenreiche oder modern anmutende Klänge angereicherte Musik verführt mit ihren großen Melodiebögen zum Schwelgen. Kálmán prägte sowohl die ungarische Operette als auch den Einzug des Broadway-Sounds auf die deutschen Bühnen. Und die Werke Lehárs, den Hugo von Hofmannsthal für die Leichtigkeit seines Stils lobte, erlebten in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts an die dreihunderttausend Aufführungen.

2. KONZERT WIENER KLASSIK – Sonntag, 29.01.2023, 16:00 Uhr Opernhaus Dortmund

Johann Nepomuk: Hummel Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur

Harold Arlen: Over the Rainbow

Richard Rodgers: My Favourite Things

Ludwig van Beethoven:  Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Trompete: Lucienne Renaudin Vary Dirigat: Lucie Leguay

Das beliebteste Trompetenkonzert der Klassik und zwei verträumte All-time-Favourites des Jazz interpretiert Lucienne Renaudin Vary auf der Trompete. Und selbst Ludwig van Beethoven, nicht unbedingt für ein sonniges Gemüt bekannt, schwebte bei der Komposition seiner Vierten auf Wolke 7 und ließ in die heiterste seiner Sinfonien romantische Glücksgefühle einfließen.

EIN MITTSOMMERNACHTSTRAUM – Sonntag, 26.03.2023, 18:00 Uhr Opernhaus Dortmund

Ballett von Alexander Ekman • Musik von Mikael Karlsson

Inszenierung: Alexander Ekman Choreografie: Alexander Ekman

In der magischen Nacht der Sommersonnenwende werden die Grenzen zwischen Realität und Fantasie durchlässig. Nichts ist dann unmöglich: Lange Tische heben sich wie von Geisterhand, Menschen schweben durch die Luft, große Fische treiben durch die Kulissen, und die Bretter, die die Welt bedeuten, verwandeln sich wieder in ihren Urzustand: einen Wald!

Alexander Ekman erweist sich einmal mehr als Magier des Tanzes und entwirft eine choreografische Seelenlandschaft voller Poesie, Aberwitz und Hintersinn.

Info für Allergiker*innen!

Auf der Bühne wird als „Heu“ das anti-allergene Raffia-Bast verwendet. So können Tänzer*innen wie Zuschauer*innen, die auf Gräser allergisch reagieren, das Ballett beschwerdefrei genießen!

Im komfortablen Reisebus auf zum Opernhaus nach Dortmund!

In 2021 gibt es eine Neuauflage des beliebten TheaterAbo des Stadtmarketing für Wetter e.V. John Fiolka (ehrenamtlicher Mitarbeiter Stadtmarketing) und Tina Huth (hauptamtliche Mitarbeiterin Stadtmarketing) konnten aus dem brandneuen Angebot der Dortmunder Bühnen wieder ein attraktives Kurz-Programm zusammenstellen. Die Abonnenten dürfen sich auf begeisternde Theaterabende freuen.

Das Wichtigste in Kürze:

Geplant sind drei Fahrten von September bis November. Das ABO startet am 19. September mit einer faszinierenden Ballettgala, am 24. Oktober soll es mit einem wilden Tanz durch die 20er Jahre im Musical „Berlin Skandalös“ weitergehen, um dann am Sonntag, 14. November mit der Oper „Tosca“ ein Melodramma in drei Akten von Giacomo Puccini abzuschließen.

(c) Björn Hickmann

Die Theatergäste werden an vier verschiedenen Haltepunkten in Wetter (Ruhr) und einem Haltepunkt in Herdecke abgeholt. So beginnt der Theaterbesuch bereits ganz entspannt mit der Anfahrt zur Spielstätte und endet genauso, nachdem alle wieder bequem, nach Vorstellungsende, zu ihrem Ausgangspunkt zurückgebracht werden. Die Haltepunkte sind wie folgt: Volksbank Wengern, Klinik Volmarstein, Grundschöttel-Mitte, Rathaus Alt-Wetter und Herdecke Mühlencenter.

Alle drei Theaterfahrten finden an einem Sonntag statt. Vorstellungsbeginn ist jeweils um 18 Uhr. Eine Pause während der Vorstellungen, so Stand heute, ist vom Theater eingeplant. Aufgrund der Corona-bedingten Auflagen ist das Angebot leider immer noch eingeschränkt und einzelne Vorstellungen können, bei steigenden Inzidenz-Zahlen, auch möglicherweise abgesagt werden.

Die komfortable Tour im Reisebus zur Spielstätte und zurück ist im Paketpreis enthalten und der Abo-Preis beläuft sich auf 198 Euro/Person.

Hier ein inhaltlicher Einblick in die Vorstellungen:

Internationale Ballettgala XXXII
Sie haben in den letzten anderthalb Jahrzehnten die Ruhr-Metropole zu einem Knotenpunkt im weltweiten Tanznetzwerk gemacht, die internationalen Ballettgalas, mit denen Intendant Xin Peng Wang eine Spielzeit des Ballett Dortmund glanzvoll eröffnet und mitreißend beschließt. Nun endlich ist es wieder soweit: Life is live! Mit der 33. Internationalen Ballettgala wird Dortmund einmal mehr seinem Ruf als Ballettmetropole gerecht und verbindet klassische Tanzkunst mit zeitgenössischen wie zeitgemäßen Ausdrucksformen. „Am liebsten würden wir natürlich alle großen Stars der Tanzwelt auf die Bühne bitten. Und sie würden auch alle gerne kommen“, meint Xin Peng Wang. „Im Moment geht es aber nicht allein darum, Terminkalender zu koordinieren, sondern die globale Situation im Auge zu behalten. Ich persönlich sehe diese Gala als ein Fest der Möglichkeiten, die wir wieder haben, aus aller Welt hierher nach Dortmund zu kommen.“

Berlin Skandalös – Musical
1920 wird Berlin drittgrößte Stadt der Welt. Nach Ende des 2. Weltkrieges zieht es die Massen in der Hoffnung auf schillernde Zeiten in die wachsende Metropole. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt in diesem Jahrzehnt. Wohnungsnot, Inflation, und Armut. Umso größer der Wunsch nach Ablenkung. Wer es sich leisten kann, den zieht es in Cafés, Bars, Kabaretts und Tanzlokale. Ein zügelloses Leben beginnt. Sitten und Moral, die vorher hochgehalten wurden spielen keine Rolle mehr. Unzählige freche, frivole, oft gesellschaftskritische Schlager bohren sich in die Gehörgänge der Leute. Regisseur Gil Mehmert lässt den Kit Kat Klub auf der Bühne wieder auferstehen und kreiert in diesem Musical einen wilden Tanz durch die 20er Jahre. Berlin Skandalös ist das aufregende und temporeiche Vorspiel der Dortmunder Inszenierung von Cabaret, die in der Spielzeit 2022/23 stattfinden wird.

Tosca – Oper
Eine leidenschaftliche Femme fatale, ein aktivistischer Künstler und ein skrupelloser Polizeichef – gepaart mit Puccinis ergreifender Musik ergeben sie einen packenden Opernthriller der Superlative. Intensiv, bewegend und aufregend bis zur letzten Sekunde bietet das historische Kriminalstück mit einem dichten musikalischen Geflecht alles, was man von einer großen italienischen Oper erwartet. Hausregisseur Nikolaus Habjan inszeniert mit großer Liebe zum Werk einen modernen Psychothriller, bei dem eine raffinierte Figurenpsychologie im Mittelpunkt steht.

Anmeldungen/Reservierungen werden beim Stadtmarketing für Wetter e.V. bis spätestens 10. August telefonisch unter 02335 802092 oder per E-Mail an kontakt@stadtmarketing-wetter.de entgegengenommen.

Die komfortable Tour im Reisebus zur Spielstätte und zurück ist im Paketpreis enthalten. So beginnt der Theaterbesuch bereits ganz entspannt mit der Anfahrt. Die Teilnehmer werden an verschiedenen Haltepunkten in Wetter und Herdecke abgeholt und vom Stadtmarketing für Wetter e.V. begleitet. Ob Oper, Operette, Musical oder Ballett – Tina Huth und John Fiolka konnten erneut ein attraktives Kurz-Programm zusammenstellen. Die Abonnenten dürfen Sie sich auf begeisternde Theaterabende freuen.

Nikolaus Habjan ist ein Theatermagier – egal ob als Regisseur, Puppenspieler oder Kunstpfeifer, er verzaubert sein Publikum. Somit ist es für ihn ein Leichtes, aus der Not der Corona-bedingten Auflagen eine Tugend zu machen und mit seinem Debüt als Dortmunder Hausregisseur kurzerhand ein kleines Opern-Juwel zu präsentieren: In einer eigens dafür konzipierten Fassung bringt er Wolfgang Amadeus Mozarts beliebtes Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ (Sonntag, 6. September, 20 Uhr) mit seinen liebevoll gestalteten Puppen auf die Bühne des Opernhauses. Wer dabei an klassisches Marionettentheater denkt, der irrt jedoch – Habjans Figuren sind äußerst menschlich: vielschichtig, charaktervoll, hoch artifiziell und jede einzelne ein Unikat. Unter seiner kunstvollen Führung scheinen sie zum Leben zu erwachen und entführen ihr Publikum tief hinein in die exotische Welt des Serails von Bassa Selim. Gemeinsam mit den Sänger*innen des Opernensembles erzählen sie die abenteuerliche Geschichte um den Befreiungsversuch der schönen Konstanze.

(c) Björn Hickmann

Die Theatergäste können an folgenden Haltepunkten zusteigen: Volksbank Wengern, Klinik Volmarstein, Grundschöttel-Mitte, Rathaus Alt-Wetter und Herdecke Mühlencenter.

Corona-Virus: Veranstaltungen Theater Dortmund abgesagt!

Aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus werden alle Veranstaltungen des Theaters Dortmund zunächst bis zum 15.04.2020 ausgesetzt.

Davon betroffen ist somit auch unsere letzte ABO-Fahrt dieser Saison am Sonntag, 29. März 2020. Diese Vorstellung wird somit vorerst nicht stattfinden.

Das Theater Dortmund wird nach Ausweichterminen suchen und uns umgehend darüber in Kenntnis setzen. Sobald uns ein Ersatztermin vorliegt, werden wir unsere Abonnenten umgehend informieren und die Theaterfahrt gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Bitte bewahren Sie also Ihre Theaterkarten gut auf und warten die weiteren Entwicklungen ab. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Die Vorfreude bei den Theaterfreunden in Wetter (Ruhr) steigt. Für die nächste Theatersaison 2019/2020 bieten wir in Kooperation mit den Dortmunder Bühnen wieder Fahrten zu sechs ausgewählten Vorstellungen in die Dortmunder Oper an. Die komfortable Tour im Reisebus zur Spielstätte und zurück ist im Paketpreis enthalten. So beginnt der Theaterbesuch bereits ganz entspannt mit der Anfahrt. Die Teilnehmer werden an verschiedenen Haltepunkten in Wetter und Herdecke abgeholt und von uns begleitet. Ob Oper, Operette, Musical oder Ballett – Tina Huth und John Fiolka haben erneut ein spektakuläres und vielseitiges Programm zusammengestellt. Die Abonnenten dürfen Sie sich auf einmalige und begeisternde Theaterabende freuen.

Madame Butterfly (Sonntag, 29. September, 18 Uhr) bildet die Ouvertüre zur Abo-Saison 2019/2020. In seiner tragischen Oper malt der Klangkünstler Giacomo Puccini kunstvoll das exotische Kolorit, indem er einige japanische Originalmelodien verwendet und die Möglichkeiten des großen Orchesters effektvoll ausreizt. Diese ergreifende Verbindung von fernöstlichem Melos und klassischen westlichen Strukturen lässt die Zuhörer an Cio-Cio-Sans innerem Konflikt um ihre Selbstbestimmung Anteil nehmen.

Für die Wetteraner Theaterfreunde präsentiert am Sonntag, 17. November (18 Uhr), das Ballett Dortmund Xin Peng Wangs Purgatorio. Schon nach dem ersten Teil von Wangs choreografischer Auseinandersetzung mit Dantes epochalem Epos „Die göttliche Komödie“ waren sich in der vergangenen Spielzeit Publikum und Presse einig: In Dortmund ist ein Tanz-Monument zu bestaunen. Mit Purgatorio steht nun im zweiten Teil der Aufstieg zu den schwindelerregenden Höhen des Läuterungsberges bevor. Über insgesamt drei Spielzeiten erstreckt sich Wangs tänzerische Sphärenschau. 2021 – im 700. Todesjahr Dantes – werden alle drei Teile, zu einem einzigen Abend vereint, in Dortmund zu erleben sein.

(c) Björn Hickmann

Mit Im weißen Rössl schuf Ralph Benatzky eine knallbunte, herrlich kitschige und ohrwurmlastige Revue-Operette, die mittlerweile Kultstatus genießt. Changierend zwischen Wiener Schmäh, alpenländischer Lebensfreude und Berliner Schnoddrigkeit lädt das Werk ebenso zum herzhaften Lachen wie zum Nachdenken ein. Mit viel Schwung, bekannten Melodien und berührenden Dialogen ist das Weiße Rössl ein unterhaltsames Vergnügen für die ganze Familie. 

Der Schlussakkord des Theater Abos 2019/2020 gehört Daniel-Francois-Esprit Aubers Die Stumme von Portici (Sonntag, 29. März, 18 Uhr). Die Oper gilt mit ihren fünf kurzen Akten, den dramatischen Tableaus, bombastischen Massenszenen und einem großen technischen Aufwand als erste mustergültige Grand opéra. Einzigartig ist auch der politische Einfluss, den das Werk 1830 in Brüssel ausübte. Vom Duett über die Liebe zum Vaterland angestachelt, stürmten die Zuschauer nach der Aufführung auf die Straßen – die daraus entstehende Revolution führte zur Unabhängigkeit Belgiens. 

Zustiegspunkte: Volksbank Wengern, Klinik Volmarstein, Grundschöttel-Mitte, Rathaus Alt-Wetter und Herdecke Mühlencenter. Theater-ABO Preis = 317 €, Anmeldeschluss: 23.08.2019

Foto (Titelbild): Maria Helena Buckley