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Stadtmarketing lädt ein zur ersten Stadtrundfahrt in diesem Jahr – inklusive Kaffee und Kuchen

Stadtmarketing lädt ein zur ersten Stadtrundfahrt in diesem Jahr – inklusive Kaffee und Kuchen

Juchhu – Wir touren wieder!

 Stadtmarketing lädt ein zur ersten Stadtrundfahrt in diesem Jahr – inklusive Kaffee und Kuchen

Am Sonntag, 16. August ist es endlich wieder soweit: Zu unserer ersten Stadtrundfahrt in diesem Jahr, inklusive Kaffee und Kuchen, laden wir alle Interessierten herzlich ein.  Für alle, die sich gern erst etwas später auf eine Erkundungstour durch das Wetteraner Stadtgebiet machen möchten, ist dies das richtige Angebot, denn der Startzeitpunkt ist „erst“ um 14 Uhr.

Die Rundfahrt, moderiert von Stadtführerin Petra Paul, beinhaltet unter Berücksichtigung der in Corona-Zeiten vorgegebenen Hygienevorschriften eine Besichtigung des Rathauses und einen Gang durch die historische Freiheit, wo Burgruine und Fachwerkhäuser von der mittelalterlichen Vergangenheit der Stadt erzählen. In Wengern wird der historische Dorfkern sowie die Ev. Kirche besucht und es gibt auch hier sowie in Volmarstein Informationen zur reichen Geschichte der Stadt. Die wunderschöne Landschaft Wetters und die ländlichen Stadtteile Albringhausen, Esborn und Voßhöfen stehen natürlich auch auf dem Programm. Etwa nach der Hälfte der Tour können sich die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen im Burghotel Volmarstein stärken, bei gutem Wetter wird auf der Terrasse eingedeckt.

Start- und Endpunkt der Stadtrundfahrt ist der Bahnhof in Alt-Wetter, Bahnhofstraße 19, der mit Bus und Bahn gut zu erreichen ist. Hier stehen auch ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Abfahrt: 14 Uhr, Rückkehr: ca. 17 Uhr.

Die Kosten betragen 15 € pro Person, inklusive Kaffee und Kuchen, für Familien mit Kindern 29 € (max. 2 Erwachsene). Der Bus und das Restaurant verfügen über ausreichend Plätze, so dass die Mindestabstandsregeln eingehalten werden können. Während der Busfahrt, beim Ein- und Ausstieg sowie auf dem Weg zu unseren Plätzen oder zur Toilette im Restaurant besteht Maskenpflicht.

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335 840188 oder per E-Mail unter kontakt@stadtmarketing-wetter.de

Workshop für Manga-Fans im Jugendzentrum: Noch Plätze frei

Workshop für Manga-Fans im Jugendzentrum: Noch Plätze frei

Für Kurzentschlossene: Schnell noch für Dienstag, 4. August, anmelden. Der Workshop ist kostenlos.

Wie werden schnell und erfolgreich Manga-Gesichter gestaltet? Welche Tricks gibt es, um Mangas zu kleinen Besonderheiten zu machen? Am Dienstag, 4. August, wird die bekannte Manga-Zeichnerin Alexandra Völker Tipps und Tricks rund ums Manga-Zeichnen verraten. Kids und Teens, die Lust haben, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, sind von 10 bis 14 Uhr im Jugendzentrum (Kaiserstraße 118) herzlich willkommen. Das Material wird gestellt. Der Manga-Workshop wird vom Projekt „Kulturrucksack NRW“ gefördert und ist daher kostenfrei. Anmeldung bei Dagmar Hulin unter der E-Mail dagmar.hulin@stadt-wetter.de oder telefonisch unter 840380.

Mondscheintrödelmarkt auf der Kaiserstraße

Mondscheintrödelmarkt auf der Kaiserstraße

Mondscheintrödelmarkt auf der Kaiserstraße am 12. September 2020 – Anmeldung ab sofort möglich!

Am 12. September 2020 wird wieder auf der Kaiserstraße getrödelt! Parallel zum Late Night Shopping in der Innenstadt findet von 17.00-22.00 Uhr der sechste Mondscheintrödelmarkt in der Kaiserstraße statt. Trotz der Corona-Auflagen kann der Trödelmarkt stattfinden und alle Kundinnen und Kunden sind zum Stöbern, Handeln und Verweilen auf der Kaiserstraße eingeladen. Natürlich müssen hierbei die allgemein geltenden Abstandsregelungen eingehalten und dort wo dies nicht möglich ist, ein Mund- und Nasenschutz getragen werden. Auch die Abstände zwischen den Ständen müssen vergrößert werden und Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände bereitgestellt werden, doch kann trotz dieser Auflagen nach Herzenslust getrödelt werden. Hierzu wird die komplette Kaiserstraße für den fließenden Verkehr gesperrt. Das Late Night Shopping wird vom Verein WetterWechsel, dem Ruhrtal Center, der Stadt Wetter (Ruhr) und dem Citymanagement organisiert. Die Standgebühren für die Trödlerinnen und Trödler liegen, wie im letzten Jahr, für einen Stand von drei Metern Breite bei 15 €. Für größere Stände sind 20 € zu zahlen. Für Kinder, die mittrödeln wollen, wird ein Beitrag von lediglich auf 5,00 € erhoben.

Anmeldungen können ab sofort in der Bücherstube Draht (Bismarckstraße 52) erfolgen. Mit der Anmeldung ist dort auch die Standgebühr zu zahlen. Anmeldeschluss ist 21. August 2020.

Da der Trödelmarkt in kleinem Rahmen und nachbarschaftlich ablaufen soll, sind gewerbliche Händlerinnen und Händler nicht zugelassen. Weitere Informationen gibt es beim Citymanagement.

Ferienaktion: Sauberes Wetter – Wir Räumen auf!

Ferienaktion: Sauberes Wetter – Wir Räumen auf!

Stadtbetrieb und Klimabotschafter*innen starten gemeinsame Aufräumaktion

Der Spaziergang im Wald lässt staunen: Leere Getränkedosen am Wegesrand, zerfetzte Fast-Food-Verpackungen, Flaschen, Fahrradschläuche oder sogar Hundekot-Tüten, die an den Zweigen einer alten Eiche baumeln. Die Corona-Zeit hat nicht nur dazu beigetragen, dass viele Menschen (wieder) vermehrt in die Wälder gehen, sondern auch, dass diese stärker vermüllt wurden.

 Aktion: Sauberes Wetter

Klimabotschafter*innen und Stadtbetrieb möchten das ändern und rufen daher zu einer gemeinsamen Müllsammelaktion in den Ferien auf. Das Projekt startet am kommenden Montag, 20. Juli, und geht bis zum 14. August 2020. Es richtet sich an große und kleine Müllpiraten, die sich für saubere Wälder in unserer Stadt einsetzen möchten. Auf eigene Faust oder gemeinsam mit den Klimabotschafter*innen. Der Stadtbetrieb unterstützt das Projekt u.a. mit kostenlosen „Kehr-Paketen“, solange der Vorrat reicht. In einem praktischen Netz befinden sich Utensilien wie Abfallzange, Papiertüten, Müllbeutel und Kippen-Sammler. Der Spaßfaktor wird durch eine Piratenklappe, ein Verwandlungstuch und ein Kartenspiel erhöht.

Der gesammelte Müll kann im Aktionszeitraum am Parkplatz Harkortberg, am Parkplatz der Sporthalle Köhlerwaldstraße, am Waldeingang Heilkenspielplatz, am Brasberg (Bereich Beck Eck) und in der Wengeraner Mühle deponiert werden. Der Stadtbetrieb sorgt für die regelmäßige Abfuhr.

Mit Anmeldung: Auf eigene Faust oder gemeinschaftlich

Die Klimabotschafter*innen treffen sich am Sonntag, den 26. Juli, um 10 Uhr an den jeweiligen Sammel-Plätzen, teilen gemeinsam mit dem Stadtbetrieb „Kehr-Pakete“ und weiteres Müllsammel-Equipment aus und starten von dort aus in die Wälder. „Wir freuen uns über jeden der mitmacht!“ sagt Desiree Irineo vom Stadtbetrieb und bittet für die Aktion „Sauberes Wetter“ um kurze Anmeldung unter Tel.:  840-600 oder per E-Mail: info@stadtbetrieb-wetter.de. Zwischen dem 20. Juli und 14. August kann jede*r Müllpirat*in aber auch auf eigene Faust losziehen und sich nach kurzer Anmeldung innerhalb der Öffnungszeiten des Stadtbetriebs ein „Kehr-Paket“ abholen.

Obst statt Müll

Als Dankeschön für diese nachhaltige Umweltaktion stiftet der Stadtbetrieb zwei Obstbäume für den Naschgarten am Spielplatz „Alter Friedhof“ in der Bornstraße. Betreut werden soll das Bäumchen von den Klimabotschafter*innen und allen interessierten Bürger*innen, die dafür eine Baumpatenschaft übernehmen und ihm beim Wachsen zusehen möchten.

Bild: (v.li.) Freuen sich auf möglichst viele kleine und große Müllpiraten: Desiree Irineo vom Stadtbetrieb, Alina Wieczorek von der Stadt Wetter (Ruhr) und Klimabotschafterin Janina Peitz. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

NEU und Praktisch: Faltplan für Rundgang durch Wetter (Ruhr)

NEU und Praktisch: Faltplan für Rundgang durch Wetter (Ruhr)

Ab sofort bei uns erhältlich – und demnächst als Beilage in der Augustausgabe des Magazins „Der Wetteraner“

Wetter (Ruhr) feiert in diesem Jahr das 50. Jubiläum der kommunalen Neugliederung. Allerdings etwas anders als geplant: Das Corona-Virus machte Sportveranstaltungen, Festakten und Vereinsumzügen einen Strich durch die Rechnung.

Im Gegenzug taten sich jedoch ganz neue Möglichkeiten auf, die eigene Stadt kennenzulernen. Ganz den Leitbildern „stay at home“ und „Urlaub vor der Haustür“ folgend, kann man sich die Zeit nehmen, die unzähligen Ausflugsziele innerhalb Wetters zu erkunden.

Bereits im April gab es daher die Lieblingsplätze-Aktion, mit der Wetteranerinnen und Wetteraner ihre liebsten Aussichtspunkte oder versteckten Geheimtipps teilen konnten.

Eine Auswahl der eingesendeten Bilder ist in den Sommerausgaben des Magazins „Der Wetteraner“ zu sehen.

Und damit nicht genug: Zusätzlich ist in der kommenden Ausgabe des Wetteraners eine Faltbeilage mit dem Titel „Auf nach Wetter (Ruhr)“ zu finden. Ausgestattet mit einer Karte der Stadt, Präsentationen aller Sehenswürdigkeiten und gespickt mit interessanten Informationen rund um die Harkortstadt, ist die Broschüre der ideale Begleiter auf jeder Erkundungstour. QR-Codes mit den Gastronomien vor Ort sowie der Hinweis auf weitere Highlights in Wetter runden das Angebot ab. „Das ist gerade in diesen Corona-Zeiten ein tolles Projekt. Die Faltkarte gibt einen guten und kompakten Überblick über unsere Stadt und ist eine gute Werbung für Wetter (Ruhr)“, freut sich Bürgermeister Frank Hasenberg, der sich beim „Wetteraner“ für „diese tolle Idee“ und bei den Sponsoren „für die engagierte Unterstützung“ bedankte.

Die Idee zur Broschüre kam vom Verlagsinhaber des „Wetteraners“, Björn Pinno, und stieß auf offene Ohren bei Pressestelle und Wirtschaftsförderung im Rathaus. Innerhalb kürzester Zeit ist diese informative Beilage entstanden. „Ein richtiger Kraftakt, für den sich der Einsatz absolut gelohnt hat“, so alle Beteiligten unisono. Das Projekt fand nicht nur redaktionelle Unterstützer, sondern weckte auch Interesse vieler heimischer Sponsoren (Sparkasse Gevelsberg-Wetter, Ruhrtal Center, ABUS, DEMAG, AVU, Wiedemeyer, Stadtmarketing, Historisches Krankenhaus) die sich finanziell beteiligt und somit zur Realisierung beigetragen haben.

Bis jede Wetteranerin und jeder Wetteraner die Broschüre in den Händen halten kann, dauert es noch ein bisschen. Die nächste Ausgabe der regionalen Zeitschriften erscheint erst am 7. August. Zunächst wird der Plan im „Herbeder“ zu finden sein, gefolgt vom „Bommeraner“ und „hallobo“. Wer es nicht abtwarten kann, kann bereits online einen Blick darauf werfen oder sich den druckfrischen Plan zum Selberfalten bei uns sowie in den Verwaltungsgebäuden abholen.

Die Onlineversion der Broschüre finden Sie unter www.stadt-wetter.de oder direkt beim Ruhrtal-Verlag:

Seite 1
Seite 2

Bild: Treffpunkt am Mittelpunkt der Stadt Wetter (Ruhr) in Voßhöfen: Vertreter der Stadt, des Wetteraners und der Sponsoren freuen sich über die neue Faltkarte. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Bücherschrank für Grundschöttel: Ein Treffpunkt für Lesende und die Gemeinschaft

Bücherschrank für Grundschöttel: Ein Treffpunkt für Lesende und die Gemeinschaft

Wer in den letzten Tagen an der Bushaltestelle in Grundschöttel in Fahrtrichtung Alt-Wetter vorbeigefahren ist, wird die Veränderung schon bemerkt haben: Den kleinen Park ziert ein Schrank, der mit lauter Büchern gefüllt ist. Zudem erstrahlt das Wartehäuschen in neuem Glanz.

Nach langer Planungszeit war es vergangenen Dienstag endlich soweit und der lang ersehnte Bücherschrank wurde feierlich an Bürgermeister Frank Hasenberg, stellvertretend für die Stadt Wetter (Ruhr), übergeben.

Hier können insbesondere die „Grundschötteler“ nun neuen Lesestoff finden und im Gegenzug ihre ausgelesenen Bücher zur Verfügung stellen. Der Bücherschrank ist dauerhaft geöffnet und bietet somit an 24 Stunden am Tag und sieben Tagen in der Woche die uneingeschränkte Möglichkeit für kreativen und obendrein noch nachhaltigen Austausch.

Bereits im November 2017 wurde auf der damaligen Stadtteilkonferenz die Idee für einen Bücherschrank in Grundschöttel geboren und die Organisation von einem ehrenamtlichen Team übernommen.

Es folgten intensive Planungen mit Stadt und Stadtbetrieb, um möglichst allen Anforderungen gerecht zu werden. So sollte der Bücherschrank robust genug sein, um auch möglichem Vandalismus gewachsen zu sein, zugleich jedoch auch barrierefrei und nicht zuletzt natürlich auch schick anzusehen. Fündig wurde man schließlich bei dem Unternehmen UrbanLife, das bereits in anderen Städten an der Aufstellung von Bücherschränken mitwirkte und den 2,10 m hohen Schrank für Grundschöttel eigens anfertigte. Möglich gemacht haben das zahlreiche heimische Firmen, die als Sponsoren das Projekt unterstützt haben.

Mit Malermeister Walter Hunsmann beteiligte sich ein weiterer heimischer Unternehmer, der dem Wartehäuschen der Bushaltestelle einen frischen Anstrich im Bücherregal-Design spendierte.

Zentral und für alle gut sichtbar ist als Aufstellungsort die Wahl auf den kleinen Park an der Grundschötteler Straße gefallen. Diese Fläche wurde von der Stadt Wetter (Ruhr) zur Verfügung gestellt.

Zur Aufstellung am Mittwoch trafen sich alle Beteiligten am neuen alten Treffpunkt in Grundschöttel und begutachteten das Werk nicht ohne Stolz. Bürgermeister Hasenberg weihte den Bücherschrank mit einem symbolischen ersten Buch ein und dankte Ehrenamtlichen und Sponsoren für ihr Engagement. „Ich bin mir sicher, dass der Bücherschrank seine Liebhaber und Lesefreunde finden wird. Und das ganz gleich, ob es sich dabei um tag- oder nachtaktive Lesende handelt – denn der Bücherschrank ist rund um die Uhr geöffnet. Wir würden uns alle freuen, wenn dieser literarische Umschlagsplatz in Grundschöttel stark genutzt wird und damit für noch mehr Kommunikation und Gemeinsamkeit in ganz Wetter führt.“

Ein engagiertes Team, das mit der Zeit weiter gewachsen ist, fungiert als Ansprechpartner und wird sich um die Pflege des Schrankes kümmern.

Bilder:
1. Bürgermeister Frank Hasenberg und Dr. Gerhard Thiele bei der Enthüllung des Bücherschranks
2. Bürgermeister Frank Hasenberg stellt das erste Buch in den Bücherschrank.

Fotos: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr) heimatet 2020

Wetter (Ruhr) heimatet 2020

Heimat hat für jeden eine ganz persönliche Bedeutung. Eine Bedeutung, die sich in den letzten Jahren noch verstärkt hat und die sich zurzeit nochmal neu zu definieren scheint.

Besonders in der aktuellen Situation in Bezug auf den Corona-Virus und seine Folgen gehören zu einem Gefühl von Heimat viel mehr Faktoren, als nur der bloße Ort, an dem wir uns aufhalten. Auch wenn wir in Zeiten von #stayhome und #wirbleibenzuhause unseren Lebensmittelpunkt genau dorthin verlagern mussten.

Es sind die Menschen, die derzeit auch hier in Wetter ein besonders hohes Maß an Engagement und Solidarität beweisen, es sind die Traditionen, mit denen wir großgeworden sind, und die uns Halt geben und nicht zuletzt eine Stadt, in der wir nicht zu Gast, sondern zuhause sind. „Dass ein solches Heimatgefühl entstehen kann, liegt vor allem an den Menschen, die sich ständig darum bemühen, unsere Stadt zu erhalten, weiterzuentwickeln und lebenswert zu gestalten“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Das gilt insbesondere in dieser Ausnahmesituation“, ergänzt Marietta Elsche, Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Wetter (Ruhr).

Das Land NRW will diese größtenteils ehrenamtlich und im Hintergrund arbeitenden Menschen ins Rampenlicht holen und das Engagement mit finanzieller Unterstützung fördern. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat hierfür den Heimat-Preis geschaffen, der über die Kommunen ausgeschüttet wird. Dieser Preis wurde bereits im letzten Jahr in Wetter (Ruhr) vergeben. Über diese besondere Auszeichnung konnten sich das Bürgerforum Esborn und der Heimatverein freuen. In diesem Jahr geht der Heimat-Preis in die zweite Runde.
Ab sofort ist es möglich, sich zu bewerben. Infrage kommen Wetteraner Projekte und Institutionen in den Kategorien „Heimat geben“ (Schwerpunkt Integration), „- leben“ (Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)), „- gestalten“ (lokale Identität stärken und fördern) und „- pflegen“ (Tradition und Brauchtum).

Umfasst ist somit ein breites Spektrum heimatfördernder Tätigkeiten. Von den naheliegenden Bereichen wie Brauchtums- und Denkmalpflege über soziale und integrative Arbeit für ein gleichgestelltes Zusammenleben, bis hin zu innovativen Maßnahmen, um Heimat auf zukünftige Aufgaben vorzubereiten und so auf lange Sicht zu erhalten.

Auch die vorausschauende Heimatpflege ist Zielrichtung des Heimatpreises. Denn von der ideellen und finanziellen Förderung sollen letztlich nicht nur die Preisträger profitieren, vor allem soll auch das generelle Bewusstsein für den Stellenwert ehrenamtlichen Engagements gestärkt und durch die öffentliche Wertschätzung ein weiterer Anreiz geschaffen werden.

Aus allen Bewerbungen werden bis zu drei Gewinner ausgewählt. Als Preisgeld sind 5.000 Euro ausgeschrieben, die bei mehreren Gewinnern aufgeteilt werden.

Der Preis wird in der ersten Septemberwoche verliehen. Wo die Verleihung stattfindet, ist noch nicht klar, denn die Verwaltung hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: Die Jury, die aus Ratsmitgliedern aller Fraktionen, Bürgermeister Frank Hasenberg und Marietta Elsche von der Verwaltung besteht, wird den Preis an einem zentralen Ort (z. B. Dorfplatz Volmarstein) in dem Ortsteil verleihen, in dem die oder der PreisträgerIn beheimatet ist. Neben der feierlichen Übergabe wird es ein kleines Rahmenprogramm geben.

Und wenn es mehrere Preisträger gibt? Dann wird der Ort gewechselt und die Zelte woanders aufgeschlagen. „Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen“, sagt Marietta Elsche. Das Bewerbungsformular ist online unter stadt-wetter.de zu finden oder auf Anfrage im Bürgermeisterbüro erhältlich. Bewerbungen sind bis 31. Juli 2020 an ehrenamt@stadt-wetter.de oder an das Bürgermeisterbüro, Kaiserstr. 170, 58300 Wetter (Ruhr) zu richten.

Bild: Bürgermeister Frank Hasenberg und Ehrenamtskoordinatorin Marietta Elsche übergeben in der ersten Septemberwoche den Heimatpreis. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Naturbad am See muss im Sommer geschlossen bleiben

Naturbad am See muss im Sommer geschlossen bleiben

Das Naturbad am See wird seine Pforten in diesem Sommer nicht mehr für Schwimmgäste öffnen können. Das ist das Ergebnis eines intensiven Austauschs zwischen dem Trägerverein Naturbad am See und der Stadt Wetter (Ruhr). Ursache sind die Folgen der Coronapandemie. Zwar könnte das Freibad theoretisch wieder öffnen, praktisch sind die geforderten Hygienegebote und Abstandsregel praktisch kaum umsetzbar. Bernd Hagedorn, Vorsitzender des Trägervereins bedauert das sehr: „Wir hätten unser Naturbad sehr gern geöffnet und den vielen kleinen und großen Schwimmfreunden in diesem Sommer eine beliebte Freizeitalternative angeboten, aber das ist mit unseren wenigen ehrenamtlich tätigen Kräften leider nicht zu stemmen.“

So müsste laut Hygienekonzept vorab eine Onlineanmeldung erfolgen und der Kasseneingang zur Registrierung der Badegäste während der gesamten Öffnungszeit besetzt sein. Zu weiteren Einschränkungen würden das Schließen der Sammelumkleiden und Duschräume gehören sowie die Sperrung des Sprungturmes und der Rutschen. Auch der Kiosk bliebe geschlossen. „Dazu kämen tagsüber zusätzliche Aufsichtspersonen an der Kasse, an der Herren- und Damentoilette und ein Mitarbeiter, der auf die Einhaltung der Abstandsregeln achtet. „Das wäre eine Verdoppelung unserer Mitarbeiterzahl, das können wir mit den uns zur Verfügung stehenden Kräften leider nicht leisten“, so Hagedorn.

Das Ehrenamt stößt damit ganz klar an seine Grenzen. Personal der Stadt einzusetzen, um zumindest einen Teil aufzufangen, ist leider ebenfalls nicht möglich. Das städtische Hallenbad bleibt den Sommer über geöffnet, so dass das Personal vor Ort benötigt wird.

Statt der möglichen Zahl von 1.900 Badegästen wären laut Hygienevorgaben in diesem Sommer nur noch bis zu 460 Schwimmerinnen und Schwimmer im Naturbad am See erlaubt. Dazu kommt, dass das Naturbad einen langen Vorlauf bräuchte, um überhaupt öffnen zu können.  Alleine für das Einlassen des Wassers werden vier Wochen benötigt. Das würde die Öffnungszeit im Sommer noch zusätzlich stark verkürzen.

In mehreren Gesprächen mit der Stadt wurde vor diesem Hintergrund intensiv nach Möglichkeiten gesucht, das Freibad dennoch öffnen zu können. Leider konnte auch hier keine gangbare Alternative gefunden werden. Bürgermeister Frank Hasenberg: „Aus den Erfahrungen, die wir von der Umsetzung des Hygienekonzeptes bei der Öffnung unseres städtischen Sport- und Freizeitbades in Oberwengern gemacht haben, wissen wir, vor welchen enormen Schwierigkeiten der Trägerverein bei einer Öffnung stünde.“

Leider sind die Hygienevorgaben so komplex, dass eine Öffnung des Naturbades in diesem Sommer leider nicht umzusetzen ist. Die engagierten Mitglieder des Trägervereins und die Stadt bedauern das sehr. Bleibt zu hoffen, dass im kommenden Jahr alle Zeichen wieder auf Grün stehen und das Naturbad wieder wie gewohnt seine Pforten öffnen kann.

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