Grusellesung

2021

Schaurig schön und ein bisschen Gänsehaut…für Klein & Groß

Am Sonntag, den 31. Oktober veranstaltete das Stadtmarketing für Wetter e.V. in Kooperation mit der Stadtbücherei Wetter die etwas andere Lesung in der Villa Vorsteher (Bürgerhaus).

Die Kinderlesungen im Treppenhaus der Villa

Im geheimnisvollen Treppenhaus der Villa Vorsteher las die Kinder- und Jugendbuchautorin Inés María Jiménez, mit spanischen und deutschen Wurzeln, aus ihrem Buch „Die Insel der toten Puppen“ vor. Viele gruselig verkleidete junge Gäste erschienen um 15°° und um 17°° Uhr und nahmen auf den Stufen im Foyer Platz, um sich auf die spannende Reise nach Mexiko City zu begeben.

In der Geschichte dreht es sich um das mexikanische Fest der Toten, welches in Mexiko jedes Jahr eine Woche vom 28. Oktober bis zum 02. November begangen wird. Die Hauptfigur Felix ist zu einem Schüleraustausch in die Hauptstadt gekommen. Mit Seda und Yari, den Kindern seiner Gastfamilie, steckt er mitten in den Vorbereitungen für das Fest der Toten, denn Halloween wird in Mexiko ganz anders gefeiert als bei uns. Aber wer ist das Mädchen in Weiß, das ihm jeden Abend erscheint? Was hat sie mit der Puppeninsel zu tun? Genau auf dieser Insel erwartet Felix ein spannendes Abenteuer.

Frau Jiménez hat ihre Lesungen sehr abwechslungsreich gestaltet: Sie erklärte den Kindern die Rituale rund um das Fest der Toten, las Ausschnitte aus ihrem Buch vor und gestaltete, mit kräftiger Unterstützung der jungen Gäste, einen Totenaltar. Zum Abschied gab es für jedes Kind noch ein besonderes Extra: Einen mit Überraschungen gefüllten Halloween-Beutel.

Gruselige Erzählungen im großen Saal der Villa

Auch für die Erwachsenen bot das Stadtmarketing am Sonntagabend eine tolle Alternative zum Fernsehprogramm.

Nachdem die Gäste mit einem Begrüßungsgetränk empfangen wurden, konnten sie im großen Saal der Villa Platz nehmen. Mareike Löhnert sorgte bei den Zuhörer*innen für Gänsehaut und erschrockene Blicke mit ihren unheimlichen Kurzgeschichten. Ein wenig schräger Humor fehlte dabei nicht und so wurde an einigen Stellen herzhaft gelacht.

In der ersten Kurzgeschichte trifft eine Frau nach 13 Jahren zum ersten Mal ihre Schwester wieder, die inzwischen Mutter geworden ist. Doch deren Sohn ist ein gruseliger Geselle, weshalb der Besuch völlig anders endet, als erwartet. In der zweiten Geschichte legt sich eine alleinstehende Frau ein ganz besonderes Haustier zu. In der dritten Geschichte wird ein einsamer Mann zu einem Stalker, der seinem Nachbarn das Fürchten lehrt. Und in der letzten Kurzgeschichte dominiert der Suizid des Vaters auf schreckliche Weise die Zukunft seines Sohnes.

Im Anschluss hatten die Gäste noch die Gelegenheit ein Exemplar von Mareike Löhnerts Krimi „Emscher Zorn“ zu erwerben und von der Autorin signieren zu lassen. So klang der Abend mit Lust auf mehr Geschichten von Mareike Löhnert aus.

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