TheaterABO

Die Vorfreude bei den Theaterfreunden in Wetter (Ruhr) steigt. Für die nächste Theatersaison 2019/2020 bieten wir in Kooperation mit den Dortmunder Bühnen wieder Fahrten zu sechs ausgewählten Vorstellungen in die Dortmunder Oper an. Die komfortable Tour im Reisebus zur Spielstätte und zurück ist im Paketpreis enthalten. So beginnt der Theaterbesuch bereits ganz entspannt mit der Anfahrt. Die Teilnehmer werden an verschiedenen Haltepunkten in Wetter und Herdecke abgeholt und von uns begleitet. Ob Oper, Operette, Musical oder Ballett – Tina Huth und John Fiolka haben erneut ein spektakuläres und vielseitiges Programm zusammengestellt. Die Abonnenten dürfen Sie sich auf einmalige und begeisternde Theaterabende freuen.

Madame Butterfly (Sonntag, 29. September, 18 Uhr) bildet die Ouvertüre zur Abo-Saison 2019/2020. In seiner tragischen Oper malt der Klangkünstler Giacomo Puccini kunstvoll das exotische Kolorit, indem er einige japanische Originalmelodien verwendet und die Möglichkeiten des großen Orchesters effektvoll ausreizt. Diese ergreifende Verbindung von fernöstlichem Melos und klassischen westlichen Strukturen lässt die Zuhörer an Cio-Cio-Sans innerem Konflikt um ihre Selbstbestimmung Anteil nehmen.

Für die Wetteraner Theaterfreunde präsentiert am Sonntag, 17. November (18 Uhr), das Ballett Dortmund Xin Peng Wangs Purgatorio. Schon nach dem ersten Teil von Wangs choreografischer Auseinandersetzung mit Dantes epochalem Epos „Die göttliche Komödie“ waren sich in der vergangenen Spielzeit Publikum und Presse einig: In Dortmund ist ein Tanz-Monument zu bestaunen. Mit Purgatorio steht nun im zweiten Teil der Aufstieg zu den schwindelerregenden Höhen des Läuterungsberges bevor. Über insgesamt drei Spielzeiten erstreckt sich Wangs tänzerische Sphärenschau. 2021 – im 700. Todesjahr Dantes – werden alle drei Teile, zu einem einzigen Abend vereint, in Dortmund zu erleben sein.

Turandot
(c) Björn Hickmann

Epochal – diesmal allerdings musikalisch – geht es am Sonntag, 8. Dezember (15 Uhr), mit Richard Wagners Lohengrin weiter. Zart und mit einer unglaublichen Schönheit, die nicht von dieser Welt zu sein scheint, beginnt die romantische Oper. Das Stück markiert eine neue Qualität in Wagners Schaffen. So ist das Orchester mit seinem mal innigen, mal pathetischen Klang nun Träger des Bühnengeschehens. In seiner revolutionären Phase entstanden, verbindet Wagner darin historische Ereignisse mit seinen philosophischen Ideen und schafft so eine politische Parabel.

Fesselnd, düster und sexy – die dramatische Geschichte um Henry Jekyll und Edward Hyde ist mit ihrer Abgründigkeit eine der beliebtesten englischen Schauererzählungen. Mit seiner mitreißenden Musik, die mal romantisch, mal rockig aus dem Orchestergraben erklingt, begeistert Frank Wildhorns bewegendes Musical Jekyll & Hyde (Sonntag, 26. Januar, 18 Uhr). Buch und Liedtexte stammen aus der Feder von Leslie Bricusse. 

Mit Im weißen Rössl schuf Ralph Benatzky eine knallbunte, herrlich kitschige und ohrwurmlastige Revue-Operette, die mittlerweile Kultstatus genießt. Changierend zwischen Wiener Schmäh, alpenländischer Lebensfreude und Berliner Schnoddrigkeit lädt das Werk ebenso zum herzhaften Lachen wie zum Nachdenken ein. Mit viel Schwung, bekannten Melodien und berührenden Dialogen ist das Weiße Rössl ein unterhaltsames Vergnügen für die ganze Familie. 

Der Schlussakkord des Theater Abos 2019/2020 gehört Daniel-Francois-Esprit Aubers Die Stumme von Portici (Sonntag, 29. März, 18 Uhr). Die Oper gilt mit ihren fünf kurzen Akten, den dramatischen Tableaus, bombastischen Massenszenen und einem großen technischen Aufwand als erste mustergültige Grand opéra. Einzigartig ist auch der politische Einfluss, den das Werk 1830 in Brüssel ausübte. Vom Duett über die Liebe zum Vaterland angestachelt, stürmten die Zuschauer nach der Aufführung auf die Straßen – die daraus entstehende Revolution führte zur Unabhängigkeit Belgiens. 

Zustiegspunkte: Volksbank Wengern, Klinik Volmarstein, Grundschöttel-Mitte, Rathaus Alt-Wetter und Herdecke Mühlencenter. Theater-ABO Preis = 317 €, Anmeldeschluss: 23.08.2019

Foto (Titelbild): Maria Helena Buckley

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