WER IST "STADTMARKETING FÜR WETTER E.V."?

Der Verein Stadtmarketing fĂŒr Wetter e.V. setzt sich seit vielen Jahren (1995) fĂŒr die PrĂ€sentation des Standortes Wetter und die gezielte Imagepflege sowie fĂŒr die Verbesserung der AttraktivitĂ€t der Stadt Wetter (Ruhr) gegenĂŒber BĂŒrgern der Stadt Wetter (Ruhr), BĂŒrgern des Umlandes, ansĂ€ssigen sowie ansiedlungswilligen Unternehmen ein. Der Verein will hierzu durch ideelle, sachliche und/oder finanzielle UnterstĂŒtzung geeigneter Veranstaltungen im kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen, sozialen und/oder ökologischen Bereich beitragen. Der Verein kann auch sonstige zur Erreichung des Vereinszweckes geeignet erscheinende Maßnahmen durchfĂŒhren (z. B. Planungs- und Arbeitshilfen, Veröffentlichungen und Ă€hnliche Leistungen).

KONTAKTINFORMATIONEN

Von-der-Recke-Weg

Rundweg:

Daten:

  • LĂ€nge: ca. 7,22 km (2,5 h)
    Wegstrecke: Bryton Sport
    GPX-Datei:  Von-der-Recke-Weg
    Anmerkung: Der Wanderweg wurde nach den Grafen von der Recke von Volmarstein benannt.

Streckenbeschreibung:

Der  Nettmannsche Hof gehört zu den traditionsreichsten Fachwerkbauten Volmarsteins. Hier wurden von zwei BrĂŒdern RĂŒping Mitte des 18. Jahrhunderts die ersten sogenannten "verborgenen Schlösser" hergestellt. SpĂ€ter wurde der Hufschmied Heinrich Nettmann EigentĂŒmer dieses Hauses.

Zuvor betrachten wir die Dorfkirche, deren Bau aus dem 12. Jahrhundert stammt; romanische Bauelemente sind an der Nordseite noch zu erkennen. Das heutige Kirchenschiff als Saalbau mit Holzdecke entstand nach 1750. Vom frĂŒheren Kirchhof (bis 1839) sind noch einige Grabplatten erhalten geblieben. 1939 wurde die Kirche grundlegend restauriert und 1996 innen vollkommen ĂŒberholt. Eine Besichtigung ist möglich!

Nach ca. 50 m auf der "Hauptstraße" abwĂ€rts ĂŒberqueren wir diese zum "Kramerweg". Nach ca. 400 m Anstieg erreichen wir die untere Terrasse des Burgberges, nach weiteren 120 m die Reste des Bergfrieds. Hier haben wir eine schöne Aussicht auf Alt-Wetter, die aufgestaute Ruhr und den Harkortsee sowie zum Kaisberg auf Vorhaller Gebiet. Die Burg wurde 1100 durch den Erzbischof Friedrich erbaut. 1324 wurde sie vom Grafen von der Mark nach lĂ€ngerer Belagerung zerstört. Es folgt ein ca. 250 m langer Abstieg zum Burghotel Volmarstein, welches uns zur Einkehr einlĂ€dt (beachtenswerter Stammbaum der Familie Vorberg im Hause, beginnend im Jahr 1642).

Vor dem Abstieg ist ein kurzer Abstecher zum 1927 geweihten Kriegerehrenmal zu empfehlen. Vom Burghotel gehen wir zurĂŒck zur "Hauptstraße" und diese ca. 300 m aufwĂ€rts bis zum Dorfplatz. Hier stand bis zu ihrem Abriss im Jahre 1974 die 1856 errichtete Schlossfabrik von Carl Winzerling. 1990 erfolgte eine Neugestaltung des Platzes in seiner jetzigen Form. Im Juni 1997 ist hier der Schlossindustrie ein Denkmal gesetzt worden.

Weiter geht's rechts in die "Schulstraße", vorbei am evangelischen Gemeindehaus und links hinauf in die "Arndtstraße" bis zu einem linksseitigen Mauerdurchbruch (vom Dorfplatz bis hier sind es etwa 100 m). Durch diesen Mauerdurchbruch hinauf ĂŒber Treppenstufen zum Johanna-Helenen-Heim der Evangelischen Stiftung Volmarstein. 1903 wurde hier in einem frĂŒheren Steinbruch der Grundstein zum ersten westfĂ€lischen Heim fĂŒr körperbehinderte Menschen gelegt. GrĂŒnder waren Pastor Franz Arndt und der Hagener Landrat Paul Hartmann. Heute ist die Evangelische Stiftung (kurz ESV) das grĂ¶ĂŸte evangelische Rehabilitationszentrum fĂŒr Körperbehinderte in Deutschland. Wir folgen der "Hartmannstraße" vorbei an den GebĂ€uden "Franz-Arndt-Haus", "Margareten-Haus", "Oberlin-Schule", "Hermann-Luisen-Haus", bis wir rechts hinter dem Parkplatz die Klinik erreichen. Zuvor haben wir die Möglichkeit, links in die "Lothar-Gau-Straße" einzubiegen und in der 100 m entfernten Margaretenhöhe einzukehren (Restaurant-CafĂ© und Biergarten).

Hinter dem Parkplatz verlassen wir das KlinikgelĂ€nde auf dem Weg A1 durch den Wald und gehen bis zur "Grundschötteler Straße" am Gemeindehaus der Baptistengemeinde. Am 4. MĂ€rz 1854 wurde die Baptistengemeinde Volmarstein-Grundschöttel gegrĂŒndet. Der Neubau des heutigen Gemeindehauses wurde 2001 fertiggestellt.

Wir halten uns ca. 200 m links bis zur gegenĂŒberliegenden Straße "Am Stoppenberg" und folgen dieser bis zum Abzweig "Am Hasenkamp". Die Talsenke "Am Schlebusch" rund um "Gut Steinhausen" zĂ€hlt zu den Ă€ltesten Steinkohleabbaugebieten Westfalens. "Am Hasenkamp" aufwĂ€rts und vorbei an Kaeseler‘s Hof und einem Picknick-Platz geht's nun bis zur alten Grundschötteler Grundschule (10) an der Karl-Siepmann-Straße. Wir folgen dieser abwĂ€rts – mit schönen Blicken auf den Stadtteil Oberwengern mit dem historisch bedeutenden Teil Haus Hove –, bis wir nach einem weiteren Kilometer die Straße "Zum Kloster" erreichen. Um 1400 lebten hier vermutlich die Ritter vom Hove. Besonders bekannt wurde das Haus durch die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Henriette von Schwachenberg und August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der von 1820 an hier hĂ€ufig zu Besuch war. Die Straße "Zum Kloster" hinauf weiter durch die "Schwachenbergstraße" ĂŒberqueren wir an der GaststĂ€tte "Zum Ostholz" die Grundschötteler Straße. Etwas oberhalb biegen wir links ab in die Straße "Auf der Höhe" und folgen dieser ĂŒber die Kreuzung "Lessing-/Schillerstraße" abwĂ€rts zur "Heilkenstraße". Nach deren Überquerung folgen wir einem Waldweg zurĂŒck zum "Nettmannschen Hof".

Bildergalerie (1)

Diese Bildergalerie hat sich im Jahr 2010 mit EindrĂŒcken rund um das Thema Von-der-Recke-Weg entwickelt. Wir laden Sie herzlich zum Stöbern ein. Klicken Sie auf ein Bild, um in den Galerie-Modus zu wechseln. Falls Sie selbst ambitionierter Fotograf sind, so wĂŒrden wir uns freuen, wenn Sie diese Sammlung durch die Bereitstellung Ihrer Aufnahme bereichern wĂŒrden.