WER IST "STADTMARKETING FÜR WETTER E.V."?

Der Verein Stadtmarketing für Wetter e.V. setzt sich seit vielen Jahren (1995) für die Präsentation des Standortes Wetter und die gezielte Imagepflege sowie für die Verbesserung der Attraktivität der Stadt Wetter (Ruhr) gegenüber Bürgern der Stadt Wetter (Ruhr), Bürgern des Umlandes, ansässigen sowie ansiedlungswilligen Unternehmen ein. Der Verein will hierzu durch ideelle, sachliche und/oder finanzielle Unterstützung geeigneter Veranstaltungen im kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen, sozialen und/oder ökologischen Bereich beitragen. Der Verein kann auch sonstige zur Erreichung des Vereinszweckes geeignet erscheinende Maßnahmen durchführen (z. B. Planungs- und Arbeitshilfen, Veröffentlichungen und ähnliche Leistungen).

KONTAKTINFORMATIONEN

Bergbau - Neuwülfingsburg Weg

Rundweg:

Daten:

Streckenbeschreibung:

Ausgangspunkt ist der  Wanderparkplatz am Esborner Sportplatz auf dem Böllberg, auf dem die einzige  Windkraftanlage im Stadtgebiet von Wetter steht (Hersteller: Enercon, Baujahr 1994, Nennleistung 80 kW, Nabenhöhe 34 m).

Von der Übersichtstafel wenden wir uns  nach rechts. Wir stoßen hier auch auf die GeoRoute Ruhr, die über den Erbstollenweg heran- und über den Neuwülfingsburger Weg weitergeführt wird. Der Weg verläuft nach wenigen Metern durch  schöne Baumbestände hinunter zur ehemaligen Trasse der Bahnstrecke Witten-Schwelm (erbaut 1911/34, stillgelegt 1983), die auf der Straße  In der Ratelbecke unterquert wird. Weiter geht es auf der Straße  Am Overbeck zwischen der Bahnlinie auf der linken und der Elbsche auf der rechten Seite.

Etwa 100 m nach der Bahnunterführung teilt sich die GeoRoute in einen nördlichen und südlichen Arm. Der Nördliche überspringt die Elbsche und führt ins Muttental (Witten). Der Südliche begleitet weiter unsere Tour und verlässt diese über die  Albringhauser Straße zu den Sprockhöveler Bergbauwegen. Am ehemaligen  Bahnhof Albringhausen, heute Landhaus zum alten Bahnhof, erinnern auf dem Bahnhofsvorplatz eine Förderwagengruppe und eine Erläuterungstafel an die AVU-Zeche "Neuwülfingsburg". Gegründet am 22. September 1845 wurde sie nach mehreren Stillständen von 1934 bis 1952 an der nach ca. 200 m in südwestlicher Richtung abzweigenden Straße  Altenhains Berg betrieben. Von 1952 bis 1967 förderte sie gegenüber der Bahntrasse auf dem heutigen Gelände der Firma  Naturstein Külpmann.

Nach Überquerung der ehemaligen Bahnlinie auf der Straße  Am Overbeck zweigt nach links  der Zechenweg auf das ehemalige Zechengelände ab. Von den Betriebsgebäuden stehen außer der zum Büro umgebauten "Waschkaue" (Erläuterungstafel) u. a. noch das Maschinenhaus. Der 60 m tiefe Schacht ist verfüllt und mit einer Betonplatte abgedeckt. Vom Abzweig aus geht es jetzt links weiter auf der Straße "Am Overbeck" und dann rechts auf die  Albringhauser Straße. Links liegt ein Transformatorhaus (Schalthaus Albringhausen) aus dem Jahre 1922, das noch heute von den Anfängen der Elektrifizierung zeugt. In unmittelbarer Nähe deutet eine kleine Senke auf das Stollenmundloch der Zeche "Knappschaft und Vogelsang" hin.

Wir folgen dem Verlauf der Albringhauser Straße, stoßen nach erneuter  Überquerung der Bahnlinie wieder auf die GeoRoute Ruhr, die von rechts über den Landwirtschaftsweg geleitet wird. Dem Straßenverlauf weiter folgend eröffnen sich mehrfach weite Blicke in das Elbschetal und auf den Steinbruch Külpmann. Nach Passieren des Bereiches der ehemaligen Kohleneisensteinzeche "Neu-Hiddinghausen", von der noch einige  links an der Straße liegende Gebäude erhalten sind und als Gaststätte Kastanie am Hax genutzt werden, schwenkt der Weg nach links in die  Wacholderstraße ein (die GeoRoute Ruhr folgt dem Straßenverlauf). Auf ihr überqueren wir ein weiteres Mal die ehemalige  Bahnlinie. Kurz vor der ehemaligen Jugendherberge Esborn können wir über die scharf nach links abzweigende Stichstraße  Am Leischet nach etwa 400 m zum Standort des ehemaligen Wetterschachtes  Am Timpen gelangen. Dieser Schacht, einst 147 m tief, ist ebenfalls verfüllt und abgedeckt. Bis in die 1920er Jahre wurde er mit einem so genannten Wetterofen betrieben. In der Nähe des Schachtes weisen Lochsteine auf das Grubenfeld der ehemaligen Zeche "Vereinigte Trappe" (später "Neuwülfingsburg") hin.

Zurück auf der  Wacholderstraße geht der Weg weiter über den  Hülsenweg und die  Albringhauser Straße und biegt nach Querung der  Esborner Straße auf die  Voßhöfener Straße unmittelbar hinter der  Otto-Hue-Siedlung (entstanden in den 1950er Jahren, benannt nach dem Bergarbeiter- und Gewerkschaftsführer Otto Hue, 1868–1922) nach rechts in die Straße  Am Beile ab. Dort schwenkt der Weg nach 200 m nach links und verläuft über  Im Braken,  Voßhöfener Straße,  Zur Kattenkuhle wieder auf die  Voßhöfener Straße. Dem Wanderzeichen folgend gehen wir auf dieser Straße in Richtung Ruhrtal, biegen nach etwa 600 m nach links auf den  Ruhrhöhenweg ab und stoßen nach Umrundung des  Höstreichberges wieder auf die  Voßhöfener Straße. Im spitzen Winkel geht es nach rechts in die Straße  Am Hödey und weiter durch den Hödey hinab vorbei an einem aufgelassenen Steinbruch (später Deponie) zur ehemaligen Wirtschaft  Im Korten an der "Esborner Straße". Kurz vor der Straße lag zwischen mächtigen Eichen das Stollenmundloch der  Zeche St. Georg.  Bergan steigend kommen wir zurück zum  Wanderparkplatz.

Bildergalerie (1)

Diese Bildergalerie hat sich im Jahr 2016 mit Eindrücken rund um das Thema Bergbau - Neuwülfingsburg Weg entwickelt. Wir laden Sie herzlich zum Stöbern ein. Klicken Sie auf ein Bild, um in den Galerie-Modus zu wechseln. Falls Sie selbst ambitionierter Fotograf sind, so würden wir uns freuen, wenn Sie diese Sammlung durch die Bereitstellung Ihrer Aufnahme bereichern würden.