WER IST "STADTMARKETING FÜR WETTER E.V."?

Der Verein Stadtmarketing fĂŒr Wetter e.V. setzt sich seit vielen Jahren (1995) fĂŒr die PrĂ€sentation des Standortes Wetter und die gezielte Imagepflege sowie fĂŒr die Verbesserung der AttraktivitĂ€t der Stadt Wetter (Ruhr) gegenĂŒber BĂŒrgern der Stadt Wetter (Ruhr), BĂŒrgern des Umlandes, ansĂ€ssigen sowie ansiedlungswilligen Unternehmen ein. Der Verein will hierzu durch ideelle, sachliche und/oder finanzielle UnterstĂŒtzung geeigneter Veranstaltungen im kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen, sozialen und/oder ökologischen Bereich beitragen. Der Verein kann auch sonstige zur Erreichung des Vereinszweckes geeignet erscheinende Maßnahmen durchfĂŒhren (z. B. Planungs- und Arbeitshilfen, Veröffentlichungen und Ă€hnliche Leistungen).

KONTAKTINFORMATIONEN

Hoffmann von Fallersleben

August Heinrich Hoffmann, bekannt als Hoffmann von Fallersleben (* 2. April 1798 in Fallersleben, KurfĂŒrstentum Braunschweig-LĂŒneburg; † 19. Januar 1874 in Corvey), war ein deutscher Hochschullehrer fĂŒr Germanistik, der wesentlich zur Etablierung des Fachs als wissenschaftlicher Disziplin beitrug, Dichter sowie Sammler und Herausgeber alter Schriften aus verschiedenen Sprachen. Er schrieb die spĂ€tere deutsche Nationalhymne, das Lied der Deutschen, sowie zahlreiche populĂ€re Kinderlieder. Zur Unterscheidung von anderen TrĂ€gern des hĂ€ufigen Familiennamens Hoffmann nahm er als Zusatz den Herkunftsnamen von Fallersleben an.

1820 bis 1845: Henriette von Schwachenberg und Hoffmann von Fallersleben - die unerfĂŒllte Liebe

Im MĂ€rz des Jahres 1820 entschloss sich Hoffmann von Fallersleben, von Bonn aus zu seiner Familie nach Fallersleben zu wandern.

Mit leichtem GepĂ€ck und voller Übermut machte er sich zusammen mit Wilhelm Hengstenberg auf den Weg. Man sah ihnen wohl an, dass sie Studenten auf Wanderschaft waren: SchirmmĂŒtze, Halstuch, deutscher Rock, ein mĂ€chtiger Ziegenhainer, eine kurze Pfeife mit schwarz-rot-goldenen Quasten und ein auf die Brust herabhĂ€ngender Tabaksbeutel.

Fröhlich gelangten sie in unser schönes Wetter an der Ruhr - der Heimat Wilhelm Hengstenbergs - und von dort auf das benachbarte Gut Haus Hove. Die Dame des Hauses, Henriette von Schwachenberg, empfing die beiden Freunde sehr freundlich. Sie hatte nach einer Ehescheidung ihren MÀdchennamen wieder angenommen und lebte nun mit den zwei kleinen Kindern bei ihrem verwitweten Vater.

In einem Brief an Hoffmann schreibt sie: "Wir Weiber sind wahrlich nicht zu beneiden! Unser GlĂŒck ist schon groß, wenn wir nicht unglĂŒcklich sind." Hoffmann begann, die um 5 Jahre Ă€ltere Frau ernsthaft zu lieben. Er umwarb sie aufrichtig, stieß aber auf vorsichtige ZurĂŒckhaltung. Sie empfand große Zuneigung zu dem jungen Mann, konnte sich jedoch Ă€ußeren ZwĂ€ngen und ihren negativen Erfahrungen nicht entziehen. EnttĂ€uscht zog sich Hoffmann zurĂŒck.

1842 hatte Henriette, die wieder heiratete, aber auch weiterhin Hoffmanns Leben und Wirken interessiert verfolgt hatte, von der Absetzung als Professor der UniversitĂ€t und von der Ausweisung aus Breslau erfahren. Sie schrieb ihm sofort und bot ihm - auch finanzielle - UnterstĂŒtzung an. 1844 trafen sich beide in Bad Soden. Dabei lernte Hoffmann auch den 2. Gemahl Henriettes, den Juristen Gustav Foerster, kennen. Ein Jahr spĂ€ter, im Dezember 1845, stirbt sie.

ZurĂŒck blieb eine dauerhafte Freundschaft zwischen Foerster und Hoffmann von Fallersleben.

Bildergalerie (2)

Diese Bildergalerie hat sich in den Jahren 1819-2016 mit EindrĂŒcken rund um das Thema Hoffmann von Fallersleben entwickelt. Wir laden Sie herzlich zum Stöbern ein. Klicken Sie auf ein Bild, um in den Galerie-Modus zu wechseln. Falls Sie selbst ambitionierter Fotograf sind, so wĂŒrden wir uns freuen, wenn Sie diese Sammlung durch die Bereitstellung Ihrer Aufnahme bereichern wĂŒrden.