WER IST "STADTMARKETING F├ťR WETTER E.V."?

Der Verein Stadtmarketing f├╝r Wetter e.V. setzt sich seit vielen Jahren (1995) f├╝r die Pr├Ąsentation des Standortes Wetter und die gezielte Imagepflege sowie f├╝r die Verbesserung der Attraktivit├Ąt der Stadt Wetter (Ruhr) gegen├╝ber B├╝rgern der Stadt Wetter (Ruhr), B├╝rgern des Umlandes, ans├Ąssigen sowie ansiedlungswilligen Unternehmen ein. Der Verein will hierzu durch ideelle, sachliche und/oder finanzielle Unterst├╝tzung geeigneter Veranstaltungen im kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen, sozialen und/oder ├Âkologischen Bereich beitragen. Der Verein kann auch sonstige zur Erreichung des Vereinszweckes geeignet erscheinende Ma├čnahmen durchf├╝hren (z. B. Planungs- und Arbeitshilfen, Ver├Âffentlichungen und ├Ąhnliche Leistungen).

KONTAKTINFORMATIONEN

Gustav Vorsteher

Der Grubenholzindustrielle unterst├╝tzte aus seinem gro├čen Verm├Âgen alle Gemeinn├╝tzigen- und Wohlfahrtseinrichtungen durch Zuwendungen und Stiftungen. Das heutige B├╝rgerhaus Villa Vorsteher ist nach seinem Wohnhaus benannt. Ihm verdankt die Stadt das Waisen- und Pflegehaus, den Stadtwald, zahlreiche Grundst├╝cke und vieles anderes mehr – nicht zuletzt das Rathaus.

Gustav Vorsteher stammt aus bescheidenen Verh├Ąltnissen. Geboren wurde er im Uralt-Pfarrhaus Kerk-Wetter (Wetter Dorf). Seine Kindheit verbrachte er im ├Ąlterlichen Schleifkotten der Messerschmiede Wetters  im Sch├Ântal (heute unweit der Pizzeria Il Molise). Schon sein Vater betrieb Holzhandel zur Aufbesserung der schlechten Lebensbedingungen. Seinen Betrieb hatte er in einem Anwesen gegen├╝ber dem heutigen Bahnhof Wetter.

Diese Voraussetzung und die besser werdenden wirtschaftlichen Bedingungen der Gr├╝nderjahre beg├╝nstigten den sozialen Aufstieg Gustav Vorstehers. Das 19. Jahrhundert war gepr├Ągt durch die aufstrebende Stahlindustrie und den Kohlenbergbau dieser Region mit den enormen Bedarf an Holz, insbesondere f├╝r den Kohlebergbau. Der Bezug erfolgte aus den verschiedensten Regionen Europas.

Mit dem Tode des Vaters im Jahr 1870 hinterlies dieser ein gut florierendes Gesch├Ąft. Der mit seinem Bruder ├╝bernommene Holzhandel war ein eintr├Ągliches Gesch├Ąft ├╝ber alle Grenzen hinaus. Gustav heiratete die verm├Âgende Tochter des Gutsbesitzers "H├╝lsberg" aus Vorhalle. Sein Schwager Hermann H├╝lsberg betrieb ebenfalls einen Holzhandel. Die Ehe blieb kinderlos, jedoch unterst├╝tzte Gustav Vorsteher gro├čz├╝gig die Jugend in Wetter (z.B. Ferienverschickung).

In den vielen Jahren seines Wirkens entwickelte sich Gustav Vorsteher durch Stiftungen und Schenkungen zu einem gro├čen G├Ânner unserer Stadt. Anl├Ąsslich seines 70. Geburtstages wurde er im Jahr 1906 zum 1. Ehrenb├╝rger Wetters ernannt. Der Ehrenb├╝rgerbrief wurde ihm am 4. Februar 1906 in feierlicher Ratssitzung ├╝berreicht. Zum Dank schenkte er der Stadt das Rathaus: "Wetter muss ein neues Repr├Ąsentationshaus haben. Ich schenke es der Gemeinde als Dank f├╝r die Ernennung zum Ehrenb├╝rger."

1914 wurde Gustav Vorsteher auf dem "alten Friedhof" in der Bornstra├če beerdigt. Sein Grab im Stil der Zeit ist vollst├Ąndig erhalten. Nach ihm ist auch eine bedeutende Stra├če in Alt-Wetter benannt.

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Bildergalerie (5)

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