WER IST "STADTMARKETING F├ťR WETTER E.V."?

Der Verein Stadtmarketing f├╝r Wetter e.V. setzt sich seit vielen Jahren (1995) f├╝r die Pr├Ąsentation des Standortes Wetter und die gezielte Imagepflege sowie f├╝r die Verbesserung der Attraktivit├Ąt der Stadt Wetter (Ruhr) gegen├╝ber B├╝rgern der Stadt Wetter (Ruhr), B├╝rgern des Umlandes, ans├Ąssigen sowie ansiedlungswilligen Unternehmen ein. Der Verein will hierzu durch ideelle, sachliche und/oder finanzielle Unterst├╝tzung geeigneter Veranstaltungen im kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen, sozialen und/oder ├Âkologischen Bereich beitragen. Der Verein kann auch sonstige zur Erreichung des Vereinszweckes geeignet erscheinende Ma├čnahmen durchf├╝hren (z. B. Planungs- und Arbeitshilfen, Ver├Âffentlichungen und ├Ąhnliche Leistungen).

KONTAKTINFORMATIONEN

Burgruine Volmarstein

Die Burgruine Volmarstein liegt im Landschaftsschutzgebiet In der Bach/Am Vorberg und ist als Baudenkmal Nr. 51 in der Denkmalliste von Wetter eingetragen.

Urspr├╝nge

Die Burg Volmarstein wurde im Jahre 1100 vom K├Âlner Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenburg errichtet, der damit seine Machtanspr├╝che in Westfalen untermauern wollte, und an die Edelherren von Volmestein (Volmudestede) als Lehen ├╝bertragen.

Die Burg sch├╝tzte die "Erzbisch├Âfliche Schutzgeleitstra├če" von Ennepetal nach Soest. Sie liegt auf einem Bergr├╝cken oberhalb der Ruhr. Bis in das 14. Jahrhundert ist die Burg der Verwaltungsmittelpunkt f├╝r die Herrschaft Volmarstein, zu der auch Hagen geh├Ârt. 1134 wird mit Heinrich I. erstmals ein Vertreter der "Herren von Volmestein" urkundlich erw├Ąhnt. Sie waren Ministeriale der K├Âlner Erzbisch├Âfe.

Um die kurk├Âlnische Burg Volmarstein entstand zun├Ąchst eine b├Ąuerliche Siedlung, die schon ab 1307 mit dem Begriff "Stadt" gekennzeichnet wurde.

Nach der Schlacht von Worringen 1288

Im Anschluss an die Schlacht von Worringen 1288 wurde die Burg von Graf Eberhard I. von der Mark belagert und teilweise zerst├Ârt. Nach einer Auss├Âhnung wurde sie 1289 wiederhergestellt.

1289 erhielt Eberhard I. vom K├Âlner Erzbischof Siegfried von Westerburg volles Befestigungsrecht zugestanden und die Anerkennung als Reichsf├╝rst, die auch schon seinem Vater zugesprochen worden war, was die entscheidende Wende im Verh├Ąltnis beider Gewalten bedeutete. Er profitierte damit auch am meisten von allen westf├Ąlischen F├╝rsten, gewann unter anderem Gummersbach, L├╝nen mit allen bisch├Âflichen Rechten, Westhofen, Brackel, Werl, Menden, Isenberg, Volmarstein und Raffenberg, dazu die Vogtei von Essen.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts ereignen sich langj├Ąhrige Machtk├Ąmpfe mit M├╝nster um einige m├Ąrkische Grafschaftsrechte. 1314 wird Gottfried von Sayn der Herr von Burg Volmarstein. Da das Lehen "Volmarstein" (Volmestein) an der Grenze des Bischhoftums und der Grafschaft Mark lag, wechselten die Besitzt├╝mer durch die politischen Machtk├Ąmpfe wieder zu Kurk├Âln.

Aufgrund einer Fehde der beiden Kontrahenten wurde die Burg Volmarstein mit der gleichnamigen Freigrafschaft 1324 nach 2-monatiger Belagerung dem Erzbistum K├Âln abgenommen und zerst├Ârt. Die Burgmannschaft soll sich wegen Wassermangels ergeben haben. Es kam zur Gefangennahme des Bischofs bei Methler durch Engelbert II. von der Mark. Nach der Auss├Âhnung wurde die Burg aber wieder errichtet.

Beginn des Zerfalls

Im 14. und 15. Jahrhundert scheinen die Grafen von der Mark - sp├Ąter auch Grafen von Kleve und ab 1417 Herz├Âge von Kleve - die Burg Volmarstein noch zeitweise genutzt zu haben, zuletzt um 1525 vom Herzog Johann von Kleve-Mark, bevor sie im 15. Jahrhundert langsam verfiel. Johann von Volmestein war der letzte erbberechtigte m├Ąnnliche Vertreter der Herren von Volmestein. Nach seinem Tod (nach 1430) fiel der Rinkeroder und Volmarsteiner Besitz und die Volmarsteinsche Lehnskammer durch Heirat seiner Schwester Agnes (Neyse) mit Goddert von der Recke an die Familie von der Recke.

Brand und Zerst├Ârung

Durch einen gro├čen Brand wurden das Dorf Volmarstein und die Burg 1754 zerst├Ârt. Von der Burg blieben nur noch Tr├╝mmer ├╝brig. Die Anwohner nutzten die Steine der Burg zum Wiederaufbau ihrer H├Ąuser.

1819 ging die Ruine in den Besitz von Graf Philipp von der Recke-Volmarstein ├╝ber, der in der Zeit von 1822 bis 1854 auf seine Kosten erhebliche Sanierungsarbeiten durchf├╝hren lie├č. So entstand auch die Mauerst├╝tze an dem zerspaltenen Turm, das Symbol des heutigen Schlossbergs. Am 24. Juni 1830 wurde zwischenzeitlich die H├Ąlfte des Ostturmes durch einen heftigen Orkan zerst├Ârt.

Die Herren von der Recke-Volmarstein beanspruchten und behielten ihren Besitz in Volmarstein und die dazugeh├Ârige Lehnskammer, die zu den reichsten Westfalens z├Ąhlte, bis ins 19. Jahrhundert und ver├Ąu├čerten ihren Volmarsteiner Besitz erst im 20. Jahrhundert. Die Burgruine Volmarstein befindet sich bis heute im Eigentum der Grafen v. der Recke v. Volmerstein.

Gegenwart

Die Ruine ist heute gut begehbar. Alle Wege sind ausgebaut und entsprechend gesichert. Von der Burg aus hat man einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt Wetter und den Ort Volmarstein.

Unterhalb der Burg befindet sich das Burghotel Volmarstein, dessen Parkplatz aber nur f├╝r die G├Ąste des Hotels reserviert ist. Es empfiehlt sich daher, einen Parkplatz im Ort unten zu suchen, der Fu├čweg zur Burg hoch ist nicht sehr weit. Der Parkplatz "Nettmanscher Hof" befindet sich gegen├╝ber der Kirche.

Eine steinerne Hinweistafel am einzigen noch halb erhaltenen Turm der Ruine weist auf zwei wichtige Daten der Burggeschichte hin. Sie tr├Ągt die Inschrift: "Diese im Jahr 1100 von dem Erzbischof von K├Âln erbaute und von den Herren von Volmarstein bewohnte Burg wurde 1324 von dem Grafen von der Mark erobert und zerst├Ârt."

Eine zweite Hinweistafel erinnert an den Nachkommen der Familie Volmarstein, der im Deutsch-Franz├Âsischen Krieg 1870 gefallen ist. Die Inschrift lautet: "Von den Nachkommen des auf dieser Burg einst bl├╝henden Geschlechts fiel ruhmvoll am 18. August 1870 bei St. Privat der Graf Siegfried von der Recke-Volmarstein. Pr. Lieutnant im 3. Garde-Gren.-Reg. K├Ânigin Elisabeth."

Die Burgruine ist das Wahrzeichen der ehemals selbstst├Ąndigen Gemeinde Volmarstein sowie des Unternehmens Burg-W├Ąchter.

J├Ąhrlich finden im Sommer einige Veranstaltungen wie "Irish-Folk-Festival" und "Rock auf der Burg" statt.

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Bildergalerie (21)

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