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Radeln auf den Spuren Friedrich Harkorts

Ziel: Zeche Nachtigall, alternativ Kemnader See

Länge: ca. 10 km (bis Zeche Nachtigall), 37 km (erweiterte Tour um den Kemnader See);
Schwierigkeit: leicht;
Rad: Touren-, Trekking oder Mountain-Bike


Link zur Tour

 

Informationen:

Radfahren ist ja nicht nur eine sportliche, sondern auch eine gesellige Angelegenheit. Und wenn sich die ganze Familie auf das Rad schwingt, zählt statt Schwierigkeitsgraden eher die Zahl von Sehenswürdigkeiten oder Einkehrmöglichkeiten.Ein bewährter Standard ist die Fahrt entlang der Ruhr mit dem Start an der alten Ruhrbrücke „Parkplatz Wasserstraße“.

Auf dem Ruhrtalradweg, der gut ausgeschildert ist,

geht es abseits des Verkehrs in Richtung Witten.


Der Radweg ist ein Teilstück der Kaiser-Route und des Ruhrtalradweges und führt zunächst nach Wetter-Wengern, wo schon die verschiedensten Einkehrmöglichkeiten z.B. der "Leimkasten", Hotel/Restaurant "Elbschetal" und Hotel/Restaurant Café Haus "Henriette Davidis" (die berühmteste Kochbuchautorin Deutschlands) locken.



Am Ortsausgang stößt der Radweg auf die Hauptverkehrsstraße nach Witten.

Hier geht es rechts ab auf einen Radweg, der etwas ansteigt und bis zur Eisenbahn-Unterführung geht.



Achtung: Der Ruhrtalradweg, der vor der Brücke abbiegt, hat ein gefährliches Gefälle! Hier sollten nicht geübte Radler absteigen.  Der einzige Vorteil ist, dass man auf dieser Route eine Einkehrmöglichkeit hat ("Bootshaus Steger" mit Bootsverleih)



Alternativ empfehlen wir, nach der Brücke rechts abzubiegen und auf der verkehrsberuhigten Straße bis zur Wittener Ruhrbrücke durchzufahren. Hier mündet dieser Weg wieder auf die empfohlene Route.

Nachdem die Ruhrbrücke Witten unterquert ist, wird es interessant, denn die Zeche Nachtigall wie auch das historische Gruben- und Feldbahn-Museum



haben einen Zwischenstopp verdient. Wenn man schon in der Traditionsstadt für Schlösser wohnt und ein solches besitzt, kann man die Räder hier abschließen und zur Freude der Kinder einen Besuch einplanen. Die Museumsbahn hat eine Fahrzeugsammlung von mittlerweile 90 Lokomotiven und ca. 200 Waggons. In den Sommermonaten werden als Highlight auf dem Schienennetz Besichtigungsfahrten durchgeführt.

 

Die Zeche Nachtigall ist ein ehemaliges Steinkohlebergwerk aus dem18.-19. Jahrhundert und gleichzeitig ein Industriemuseum, das Erwachsene und Kinder zum Besuch einlädt.



Bis zur Zeche Nachtigall sind es ca. 10 km und für ungeübte Radler, die gerne mal einen Zwischenstopp einlegen, genug. Mit der Rückfahrt hat man dann 20 km geschafft, was sich auch sehen lassen kann.

Die andere Variante bietet mit der Fahrt der Ruhrfähre ans andere Ruhrufer zumindest kleinen Kindern ein Abenteuer, ist aber ca. 20 km länger

 

Der Fährbetrieb auf dem Elektroschiff läuft von April bis Oktober. Die Fahrt ist kostenlos; für eine kleine Spende ist man aber sehr dankbar.
Am Anlegepunkt gibt es das „Schleusenwärterhaus“, in der man sich erfrischen kann. Außerdem bietet der Biergarten einen herrlichen Ausblick auf die abwechslungsreiche Landschaft.


Ebenfalls kann man ab hier auch einen Ausflug mit dem Fahrgastschiff „Schwalbe" unternehmen, das von April bis Oktober bis zur Kemmnade fährt und sogar gemietet werden kann.


Die Strecke führt dann weiter unter der Ruhrbrücke (Wittener Straße) am Golfplatz vorbei in Richtung Bochum-Stiepel.

Wenn man nur den Kemnader See umrunden möchte, muss man sich auf ca. 10 km einrichten. Die Fahrt führt am Freizeitbad „Heveney“ vorbei



bis zu einer kleinen Brücke.
Unterwegs gibt es immer wieder Möglichkeiten zur Einkehr z.B. im „Picasso“, an der „Seeterasse“ und dem „Haus Heveney“.

Der Vorteil der weiteren Strecke: flach, gut befahrbar. Je nach Durchhaltevermögen der Kinder fährt man bis zur Brücke „An der Kemmnade“.

 

Hinweis:


Sollte die Fähre nicht in Betrieb sein (Monate November – März), kann man die Radtour auch ab der Rad-Ruhrbrücke auf dem Radweg neben der Herbeder Straße fortsetzen.

Text/Bilder: Günter Rösler
Bilder: Stadtmarketing